3 Bücher parallel, wilde Sprünge und ein angenehmes Ende – Lesetagebuch Pt. 7

22.01.23 – 17:13

Gelesen: Zusammen leben. Meine Rezepte gegen Kriminalität und Terror von Bart Somers

Gedacht: Europäische Geschichte aus belgischer Sicht – wenn auch nur sehr grob angerissen – sehr interessant. Ich musste an den Roman „Als gäbe es einen Himmel“ von Els Beerten denken. Da habe ich zum ersten Mal über den 2. Weltkrieg aus belgischer Sicht gelesen.

23.01.23 – 14:52

Gelesen: Allegro Pastell von Leif Randt

Gedacht: Randt hat eine sehr angenehme Art, Sexszenen zu schreiben. Sie können sehr intim und detailreich sein, aber er legt es nicht darauf an, möglichst aufmerksamkeitsheischend Tabus zu brechen. Er behandelt die Szenen mit der gleichen Distanz und dem gleichen Erzähltempo wie alle anderen Alltagsszenen auch.

24.01.23 – 17:47

Gelesen: Allegro Pastell von Leif Randt

Gedacht: Ohh, die Mails jetzt mag ich. Die klingen echt. Ich fühle das. Und ich finde es angenehm, wie sie jetzt miteinander sprechen. Es wirkt viel ehrlicher und echter.

Gelesen: Zusammen leben von Bart Somers

Gedacht: Und auch die Zusammenfassung des islamischen Terrors im geopolitischen Westen ist interessant. Sicher sehr knapp und vereinfacht, aber interessant.

21:05

Gelesen: Allegro Pastell von Leif Randt

Gedacht: Jetzt geht es auch noch nach Thüringen 😀 Ich habe wirklich kein Problem mir die Schauplätze der Geschichte vorzustellen.

25.01.23 – 11:30

Gelesen: Zusammen leben von Bart Somers

Gedacht: Okay, ich habe zu wenig Ahnung vom Thema, um das in irgendeiner Art und Weise bewerten zu können. Aber es ist wirklich interessant, die Zusammenhänge zwischen dem sogenannten IS, dem syrischen Bürgerkrieg und weiteren Dynamiken und Problematiken in der Region zusammengefasst präsentiert zu bekommen. Auch, wenn ich mir nicht sicher bin, wie politisch-ideologisch gefärbt das Ganze ist oder noch wird.

Gelesen: Fake News von Markus Appel und Nicole Doser in Die Psychologie des Postfaktischen – über Fake News, „Lügenpresse“, Clickbait und Co. von Markus Appel

Gedacht: Ich fühle mich schon etwas nerdig, außerhalb der Uni wissenschaftliche Literatur zu lesen. Aber: Es ist explizit auch für Laien und Fachfremde geschrieben und ein hochinteressantes Thema; besonders, wenn man sich intensiver mit Journalismus beschäftigt. Sehr interessant finde ich das hohe Medienvertrauen der Deutschen. Das ist 2020 soweit ich mich erinnere ja nochmal angestiegen. Ich muss mir mal die aktuellen Zahlen anschauen.

26.01.23 – 13:12

Gelesen: Allegro Pastell von Leif Randt

Gedacht: Der zweite Teil macht richtig Spaß zu lesen. Ich weiß nicht, ob ich mich nur an die beiden gewöhnt habe, oder ob sie echter geworden sind, aber sie sind auf jeden Fall nicht mehr so nervig.

01.02.23 – 18:18

Gelesen: Allegro Pastell von Leif Randt

Gedacht: Oh, Jerome wird 36. Das ist so ein Alter, das für mich immer noch sehr alt klingt. Die 30 ist schon deutlich näher gerückt, aber alles darüber klingt irgendwie nicht nach jungen Menschen. Ob sich das ändert, bis ich 30 bin? Oder werde ich, werden wir dann einfach alt?

Jetzt kommt auch noch Lissabon als Schauplatz dazu. Das Buch macht es meiner Vorstellungskraft wirklich leicht. Gefällt mir.

05.02.23 – 11:15

Gelesen: Zusammen leben von Bart Somers

Gedacht: Diese große Angst vor dem sogenannten IS liest sich aus ein bisschen wie aus der Zeit gefallen. Ich muss nochmal recherchieren, wie es dazu kam, dass er an Bedeutung verloren hat, da klingelt irgendetwas in meinem Hinterkopf.

Und man merkt schon, dass das ein Politiker geschrieben hat. Es ist irgendwie eine Sprache, die sehr nach politischer Rede klingt, mit einem gewissen Pathos. Ich weiß noch nicht, wie gut mir das gefällt.

06.02.23 – 11:20

Gelesen: Allegro Pastell von Leif Randt

Gedacht: Das Ende ist so viel besser als der Anfang. Es macht absolut Sinn, die Geschichte so zu entwickeln, aber ich kann die beiden Protagonist:innen und ihre Beziehung so viel besser leiden, als die Beziehung zu kriseln beginnt – auch etwas paradox, aber sie sind ab da so viel echter und weniger anstrengend durchreflektiert und pseudo-aufgeklärt. Für diese Entwicklung allein lohnt sich die Lektüre schon. Man kommt generell sehr schnell in die Welt rein, alles ist sehr bekannt, aber nie langweilig.

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